FASTENZEIT

sieben Wochen mit ganzem Herzen...

In der Fastenzeit nehmen wir uns einen Vorsatz, es geht letztlich nicht darum, wie viele Kilos man durch Fasten abnimmt oder wie viele TV-Sendungen man eingespart hat.

Was uns zum Verzicht antreibt, ist das Handlungs-Motiv. Jesus hat sich selber gemocht, denn der Menschensohn war einer von uns. Eine große Menschenliebe zeichnete ihn aus. Von ihm wissen wir, dass Gott uns so sehr liebt, dass wir ihn zu Recht „Vater“ nennen dürfen.

Wenn wir in der Fastenzeit auf etwas verzichten, dann sollten wir es aus Liebe zu den Mitmenschen, aus Liebe zu Gott – und aus Liebe zu uns selber tun. Fasten ist nicht nur eine Sache des Willens, sondern eine Herzensangelegenheit.

Und sollte es mal nicht so klappen mit dem Vorsatz, bin ich mir sicher, Gott mag Menschen mit Macken. Wenn Sie also ihrem Fasten-Vorsatz untreu werden, sagen Sie sich mit einer freundlichen, gütigen Stimme: „So ist es nun mal. Ich nehme mich an, so wie ich bin. Ich darf freundlich zu mir sein. Gott selbst findet mich schließlich gut.“

Vielleicht kann ein geistlicher Impuls in Form von Bibel-teilen eine solche Herzenssache werden, die mich sieben Wochen ganz bei IHM sein lässt – einfach ausprobieren…

Immer freitags von 18.00-19.00 Uhr im Kath. Gemeindehaus.

Die ausgewählte Schriftstelle ist das Evangelium vom folgenden Fastensonntag:

15. März:     Lukas 9,28b-36          Die Verklärung Jesu      

22. März:     Lukas 13,1-9              Zeit der Entscheidung  

29. März:     Lukas 15,1-3.11-32   Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

05. April:     Johannes 8,1-11        Jesus und die Ehebrecherin

12. April:     Lukas 19,28-40          Der Einzug in Jerusalem