FREUDE

Und der Engel sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“ Lukas 2,10

Zwei Personen machen einen Luftsprung
(pfarrbriefservice.de)

Der Himmel tut sich auf. Das Herz hüpft. Ergriffenheit. Furchtlosigkeit. Es muss mehr als eine einfache Ansage gewesen sein. Was von den Engeln verkündet wird, ist zu spüren. Es geht durch Mark und Bein. Wie das geht, ahnen wir. Geteilte Freude ist doppelte Freude! Gott teilt seine Freude mit der Welt. Es ist seinen Freude, die ins Menschenherz einwandert.
Solche Freude lässt sich nicht fordern. Sie ist und bleibt ein Geschenk und lässt sich nicht mit objektiven Gründen herbeiargumentieren. Es lässt sich nicht sagen, auf was Freude die logische Antwort wäre. Sie bleibt gänzlich unlogisch, entzieht sich der Berechnung. Manchmal bleibt sie aus, so sehr sie ersehnt wird, und man weiß nicht warum. Manchmal macht sie sich überraschend breit, vollkommen unerwartet. Tief empfundene Freude ist unendlich herrlich subjektiv und persönlich. Eine echte Herzensangelegenheit eben und verbunden mit großer Dankbarkeit. In dem, was geschieht, wird mehr vorweggenommen, als vor Augen steht oder in die Ohren kommt. Die Freude gilt allem Volk. Allem trotzend, was entgegensteht. Großartig muss diese Freudenbotschaft nicht daherkommen. Es kann eine kleine Geste sein, ein angezündetes Licht, ein eingeschenktes Glas, ein Wort, ein Stern, ein Kind.