Interkulturelle Kunstausstellung „Farben der Vielfalt“ eröffnet

Die Wanderausstellung gastiert noch bis 11. Juni im katholischen Gemeindehaus St. Martin Im Hintergrund hört man das Pfeifen einer syrischen Teekanne, in der Schwarztee aufgekocht wird, auf dem Tisch warten arabische Süßigkeiten und deutscher Kuchen darauf, probiert zu werden; Fabian Doser, Bereichskoordinator des Hofgarten-Treffs Aulendorf (Caritas Bodensee-Oberschwaben), eröffnet die Vernissage des interkulturellen Kunstprojekts „Farben der Vielfalt“ im Katholischen Gemeindehaus St. Martin.

Im Rahmen dieses Kunstprojekts trafen sich Anfang des Jahres sechs Jugendliche, darunter zwei Ministrantinnen und vier Geflüchtete aus Syrien, in den Räumen des Hofgarten-Treffs Aulendorf. Unter Anleitung des Kunstpädagogen Marco Ceroli sind dabei mehrere Kunstwerke entstanden, die im Laufe der nächsten Monate in einer Wanderausstellung bestaunt werden können. Das Projekt wurde von der Caritas Bodensee-Oberschwaben initiiert, um darin das Konzept des 2018 eröffneten Hofgarten-Treffs lebendig zu machen, wie Fabian Doser erklärt: „Integration gelingt vor allem durch Austausch und Begegnung. Dort, wo Menschen friedlich zusammenkommen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, dort können viele neue Bilder entstehen – und das sowohl wörtlich, in Form dieser faszinierenden Kunstwerke, als auch in den Köpfen der Menschen, die sich auf eine solche Begegnung einlassen.“

Insgesamt fünf Bilder, die bei diesem Kunstprojekt entstanden sind, stehen auf Holzständern in dem Raum des katholischen Gemeindehauses. Die anwesenden Künstlerinnen und Künstler der Werke erklären den interessierten Besuchern der Vernissage, mit welcher Technik die Bilder entstanden sind: nachdem zunächst Holzplatten komplett einfarbig bemalt wurden, konnten die Jugendlichen mit schmalen Klebestreifen frei gewählte Motive darauf abkleben. Es folgten weitere Farbschichten und weitere Klebestreifen, bis am letzten Tag durch das Entfernen aller Klebestreifen erstmalig die fertigen Bilder zu sehen waren. „Angeregt wurde diese Technik von den Werken des britischen Künstlers Michael Craig-Martin“, berichtet der Kunstpädagoge Marco Ceroli. „Die Jugendlichen haben von uns keine Vorgaben erhalten, was sie darstellen sollen. In der Kunst ist jeder frei darin, was er oder sie ausdrücken möchte – und mit Kunst kann man mehr sagen, als mit Worten.“

Auch Constanze Rauch, Leitung des Caritas Dienstes „Familienhilfen und Migration“, betrachtet interessiert die Entstehung der Kunstwerke, welche auf einem Bildschirm durch eine Foto-Diashow nachvollzogen werden kann. Pfarrer Anantham Antony unterhält sich indes mit den Ministrantinnen über die Motive der Werke. Während der eine in den Farben und Linien eine tanzende Frau mit Bischofsmütze erkennen mag, sehen die anderen darin mehrere Vögel, die mit ausgebreiteten Flügeln gen Himmel fliegen. Das Motto der „Vielfalt“ zieht sich durch das gesamte Kunstprojekt und wird sichtbar in den Farben, den Motiven und den Interpretationen der entstandenen Werke.

Dieser Abend bietet den Auftakt für die Wanderausstellung der Kunstwerke, das Katholische Gemeindehaus St. Martin ist dabei der erste von insgesamt fünf Ausstellungsorten. Von 16. Mai bis 11. Juni werden die Bilder dort zu sehen sein, bevor sie zu den nächsten Orten „weiterwandern“: es folgen die Evangelischen Gemeinderäume Aulendorf, die Kreissparkassenfiliale Aulendorf, der Hofgarten-Treff Aulendorf und schließlich das Caritaszentrum in Ravensburg

Im Rahmen dieses Kunstprojekts trafen sich Anfang des Jahres sechs Jugendliche, darunter zwei Ministrantinnen und vier Geflüchtete aus Syrien, in den Räumen des Hofgarten-Treffs Aulendorf. Unter Anleitung des Kunstpädagogen Marco Ceroli sind dabei mehrere Kunstwerke entstanden, die im Laufe der nächsten Monate in einer Wanderausstellung bestaunt werden können. Das Projekt wurde von der Caritas Bodensee-Oberschwaben initiiert, um darin das Konzept des 2018 eröffneten Hofgarten-Treffs lebendig zu machen, wie Fabian Doser erklärt: „Integration gelingt vor allem durch Austausch und Begegnung. Dort, wo Menschen friedlich zusammenkommen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, dort können viele neue Bilder entstehen – und das sowohl wörtlich, in Form dieser faszinierenden Kunstwerke, als auch in den Köpfen der Menschen, die sich auf eine solche Begegnung einlassen.“

Insgesamt fünf Bilder, die bei diesem Kunstprojekt entstanden sind, stehen auf Holzständern in dem Raum des katholischen Gemeindehauses. Die anwesenden Künstlerinnen und Künstler der Werke erklären den interessierten Besuchern der Vernissage, mit welcher Technik die Bilder entstanden sind: nachdem zunächst Holzplatten komplett einfarbig bemalt wurden, konnten die Jugendlichen mit schmalen Klebestreifen frei gewählte Motive darauf abkleben. Es folgten weitere Farbschichten und weitere Klebestreifen, bis am letzten Tag durch das Entfernen aller Klebestreifen erstmalig die fertigen Bilder zu sehen waren. „Angeregt wurde diese Technik von den Werken des britischen Künstlers Michael Craig-Martin“, berichtet der Kunstpädagoge Marco Ceroli. „Die Jugendlichen haben von uns keine Vorgaben erhalten, was sie darstellen sollen. In der Kunst ist jeder frei darin, was er oder sie ausdrücken möchte – und mit Kunst kann man mehr sagen, als mit Worten.“

Auch Constanze Rauch, Leitung des Caritas Dienstes „Familienhilfen und Migration“, betrachtet interessiert die Entstehung der Kunstwerke, welche auf einem Bildschirm durch eine Foto-Diashow nachvollzogen werden kann. Pfarrer Anantham Antony unterhält sich indes mit den Ministrantinnen über die Motive der Werke. Während der eine in den Farben und Linien eine tanzende Frau mit Bischofsmütze erkennen mag, sehen die anderen darin mehrere Vögel, die mit ausgebreiteten Flügeln gen Himmel fliegen. Das Motto der „Vielfalt“ zieht sich durch das gesamte Kunstprojekt und wird sichtbar in den Farben, den Motiven und den Interpretationen der entstandenen Werke.

Dieser Abend bietet den Auftakt für die Wanderausstellung der Kunstwerke, das Katholische Gemeindehaus St. Martin ist dabei der erste von insgesamt fünf Ausstellungsorten. Von 16. Mai bis 11. Juni werden die Bilder dort zu sehen sein, bevor sie zu den nächsten Orten „weiterwandern“: es folgen die Evangelischen Gemeinderäume Aulendorf, die Kreissparkassenfiliale Aulendorf, der Hofgarten-Treff Aulendorf und schließlich das Caritaszentrum in Ravensburg