Patrozinium

Hochfest des Hl. Martins: Patron unserer Diözese und unserer Gemeinde

Zur Zeit des heiligen Martin galt ein kaiserliches Edikt, wonach die Söhne von Berufssoldaten zum Kriegsdienst gezogen wurden. Dadurch wurde auch Martin, gegen seinen Willen, mit 15 Jahren zum Militärdienst eingezogen. Noch war Martin nicht getauft; aber in allem verhielt er sich nicht, wie sich sonst Soldaten verhielten: Er war gütig zu seinen Kameraden, wunderbar war seine Nächstenliebe. Seine Geduld und Bescheidenheit überstiegen die der anderen bei weitem. Seine Kameraden verehrten ihn und hielten ihn schon damals mehr für einen Mönch als einen Soldaten. Denn, obwohl noch nicht getauft, zeigte er ein Verhalten wie ein Christ: Er stand den Kranken bei, unterstützte die Armen, nährte Hungernde, kleidete Nackte. Von seinem Sold behielt er nur das für sich, was er für das tägliche Leben benötigte.

Dieses Hochfest ist ein Anlass für uns alle und in besonderer Weise für die Jugendlichen dem Hl. Martin nachzuahmen. Denn die „berühmte Mantelteilung“  geschah nicht erst, wenn Martin alt/sehr alt war,  sondern in seinem Jugendalter. So liebe Jugendliche, könnt ihr auch in eurem Leben „Mantel teilen“?